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Stabile Seitenlage

Bei Bewusstlosigkeit und ausreichender Atmung wird der Betroffene in die Stabile Seitenlage gebracht. Ziel dieser Lagerung ist, dass der Mund des Betroffenen zum tiefsten Punkt des Körpers wird, so dass Erbrochenes und Blut abfließen kann und nicht in die Atemwege gelangen.

Durch die Stabile Seitenlage wird sichergestellt, dass die Atemwege freigehalten werden und Erbrochenes, Blut etc. ablaufen kann - der Mund des Betroffenen wird zum tiefsten Punkt des Körpers. Der Betroffene wird so vor dem Ersticken bewahrt.

Durchführung der Stabilen Seitenlage

Seitlich neben dem Betroffenen knien. Beine des Betroffenen strecken. Den nahen Arm Bewusstlosen angewinkelt nach oben legen, die Handinnenfläche zeigt dabei nach oben.
Den Betroffenen zu sich herüber ziehen.Das oben liegende Bein so ausrichten, dass der Oberschenkel im rechten Winkel zur Hüfte liegt.
Fernen Arm des Betroffenen am Handgelenk greifen. Arm vor der Brust kreuzen, die Handoberfläche des Betroffenen an dessen Wange legen. Hand nicht loslassen.
Hals überstrecken, damit die Atemwege frei werden. Mund des Betroffenen leicht öffnen.Die an der Wange liegende Hand so ausrichten, dass der Hals überstreckt bleibt.
An den fernen Oberschenkel greifen und Bein des Betroffenen beugen.

Auch in der stabilen Seitenlage müssen Sie immer wieder
• Bewusstsein
• Atmung
• Lebenszeichen des Betroffenen kontrollieren.

Achten Sie darauf, dass der Mund des Betroffenen als tiefster Punkt des Körpers erhalten und das sein Kopf nackenwärts gebeugt bleibt. Atemvolumen und Atemfrequenz werden durch den Sauerstoffbedarf bestimmt. Bei Körperbelastung wird die Atmung beschleunigt.

Atemfrequenz Atemzug / Minute

Atemvolumen eingeatmete Luft / Atemzug

Erwachsener

ca. 15

 500 - 800 ml

Jugendlicher

15 - 20

300 - 400 ml

Schulkind

ca. 20

200 - 300ml

Säugling

ca. 25

100 - 200 ml

Kleinkind 

ca. 30

20 - 40 ml

Früh-/Neugeborene

ca. 40-60

ca. 20 ml