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Ausbildung zum Höhlenretter

Bergwachtausbildung allgemein
In einer zweijährigen Ausbildung können Sie sich beim DRK zur Bergretterin bzw. zum Bergretter ausbilden lassen. Zur Ausbildung gehören der Winter- und Sommerrettungsdienst, also das Verhalten im Gebirge, Sicherungstechniken und Sanitätsausbildung ebenso wie alpines Skifahren, Skilanglauf, Klettern und Erstversorgung von Verletzten.
Erfahrene Helferinnen und Helfer können außerdem weitere Ausbildungen in der Lawinenkunde und im Fahren von Motorschlitten, zum Bergwachtluftretter oder zum Höhlenretter absolvieren. Eine gute körperliche Verfassung ist Vorraussetzung für die Arbeit bei der Bergwacht. Zudem ist bei Einsätzen viel technisches Gerät im Einsatz, an dem die Ehrenamtlichen regelmäßig geschult werden.

Bergwacht Ausbildung Spezialisierung Höhlenrettung
Ausbildungsziel / Zielstellung
Im Rahmen einer Spezialisierung können ausgebildete Bergretter zu Höhlenrettern ausgebildet werden. Diese wirken unterstützend bei Bergrettungseinsätzen im Falle von Rettungsmaßnahmen in besonders engen Stellen und Höhlen. Die Höhlenrettung kann lokal oder regional auch als eigenständige Einsatzgruppe organisiert werden, die selbständig oder unterstützend Rettungseinsätze im Rahmen der Bergwacht Sachsen absolviert.

Ziel ist es, dass in allen Bergwachten, deren Dienstgebiet auch begehbare (befahrbare?) unterirdische Hohlräume aufweist, BergretterInnen zu Spezialisten Höhlenrettung ausgebildet sind, und diese Dienste auch Bestandteil der rettungsdienstlichen Beauftragung werden bzw. angeboten werden.
Zugangsvoraussetzung
• abgeschlossenen Ausbildung Felsrettung oder/ und Winterrettung
• aktive Diensttätigkeit
• Befürwortung durch Bergwachtleitung

Ausbildungsinhalte
• Persönliche Ausrüstung
• Einseiltechnik für Schachthöhlen (Knoten, Schachteinbau, Abseilen, Traversieren, Umsteigen, Aufsteigen)
• Trage (Bergungsbrett: Aufhängung, horizontale/ vertikale Bewegung)
• Schachtbergung (mit und ohne Trage)
• Verankerungsbau (Setzen von Einbaupunkten, Ausgleichsverankerung)
• Engstellenbergung
• Seilbahnbau (Flaschenzug, Ein/- Umhängen Trage)
• Kommunikation (Wechselsprechanlage, Heulruftelefon)
• Hypothermie (Wärmezelt)
• Einsatzorganisation/ Ablauf
• Praxistraining





Ausbildungsorganisation
Der Gesamtausbildungzyklus wird auf 2 Wochenenden aufgeteilt. 
1. Wochenende: Teil 1 der Ausbildungsinhalte incl. Training in und an einer Höhle.
2. Wochenende: Wiederholung zum Teil 1, Teil 2 der Ausbildungsinhalte incl. Abschlussübung Prüfungen

Über die erfolgreiche Teilnahme an der Ausbildung in der Spezialisierungsrichtung Höhlenrettung erfolgt eine Teilnahmebescheinigung zum „Höhlenretter der Bergwacht Sachsen“.