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Einsatzgebiet der Höhlenrettung

Unsere Tätigkeit erfolgt im Rahmen der Bergwacht Sachsen im DRK Landesverband Sachsen e.V. Die organisatorische Angliederung ist an die Bergwachtbereitschaft Dresden im DRK Kreisverband Dresden e.V. erfolgt.
Das charakteristische Gefahrenpotential der Befahrung sächsischer Sandsteinhöhlen liegt (neben den allgemeinen Gefahren) in den engen Gängen und Spalten begründet, die z. T. schwierig zu befahren sind. Bereits kleinere Verletzungen des Bewegungsapparates (Prellungen, Brüche u. ä.) oder ein Abrutschen in eine enge Spalte können eine Ausfahrt aus eigener Kraft erheblich erschweren oder unmöglich machen. Durch den engen Felskontakt kann es schnell zur Unterkühlung kommen. Eine Rettung/Bergung durch komplizierte Engstellen ist mit erheblichem zeitlichem und materiellem Aufwand verbunden.

Im Bundesland Sachsen gibt es vergleichsweise wenige bekannte Höhlen mit größeren Dimensionen. Die größte bekannte Karsthöhle ist die „Drachenhöhle“ in Syrau (Vogtland), die zugleich eine Schauhöhle ist. Kleinhöhlen dagegen sind vor allem im Gebiet des Elbsandsteins bekannt, deren Dimensionen in der Regel unter 100m Länge bzw. unter 30m Tiefe liegen. Hierbei handelt es sich vorrangig um Spalten- bzw. Klufthöhlen, Schichtfugenhöhlen sowie Blocktrümmerhöhlen. Diese Sandsteinhöhlen werden neben den Höhlenforschern vor allem von Kletterern, aber auch von anderen Naturfreunden und Wanderern aus Gründen des allgemeinen Interesses sowie zunehmend aus sportlichen Gründen befahren.