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Zittauer Gebirge

Bergwacht und Feuerwehr üben am Freitag gemeinsam an die Fuchskanzel

Am Fuß des Felsens gilt es in schwerem Gelände einen Verletzten zu bergen und diesen danach an die Retter der Bergwacht zu übergeben. Diese sollen ihn dann nach oben aufs Felsplateau holen.
Der Einsatz der Bergwacht und der beiden Ortsfeuerwehren Oybin und Lückendorf am vergangenen Freitagabend ist kein Ernstfall sondern eine Übung.
Für die Feuerwehr des Gebirgsortes ist diese Art von Ausbildung nichts Ungewöhnliches. Einmal im Jahr wird gemeinsam mit der Bergwacht trainiert.
 In Ruhe bauen die Bergretter einen Flaschenzug auf, legen Seile um Felsen und schwere Bänder um das Geländer der Aussichtsplattform. Unten ist der Verletzte dann schnell gefunden und mit einer Korbtrage zur vereinbarten Stelle gebracht, wo schon die Männer der Bergwacht warten. Nun müssen die Bergretter wenigstens nicht mehr die schwere Korbtrage nach oben hieven, eine Rettungswindel reicht, um den Verletzten zu bergen.
Ohne Probleme wird er mit dem Flaschenzug zum Felsen in Sicherheit gezogen.
Alle Beteiligten sind zufrieden und können eine positive Bilanz ziehen.
Die Bergwacht hat die Möglichkeit gehabt, an der Fuchskanzel den Flaschenzug in felsigem Gelände auszuprobieren und einige Schwachstellen des Systems gefunden. Und auch für Wolfgang Rücker und seine Feuerwehrkameraden hat dieser Abend  einen Erkenntnisgewinn gebracht. Sie konnten sich nämlich bei den Bergprofis fachlichen Rat zu einem Rettungs-Set, ein Rettungsgurt, einholen, das für Feuerwehren Pflicht ist. Das Set hat den Test bestanden-

8. Juli 2015 20:40 Uhr. Alter: 2 Jahre