Sie sind hier: Aktuelles » Tierische Hilfe am Oderwitzer Spitzberg

Tierische Hilfe am Oderwitzer Spitzberg

Die Bergwacht Bautzen und Hunderettungsstaffel aus Löbau haben erstmals gemeinsam den Ernstfall am Fels geübt.

Franz hängt am Seil. Vom oberen Teil des Klettersteiges bis zum Platz der ehemaligen Sprungschanze gleitet der Berner Sennenhund auf rund 40 Metern durch die Luft. „Erst musste er mit Würstchen gelockt werden, dann wollte er noch einmal das Abenteuer des Höhenfluges genießen“, sagt Volker Heinrich vom gastgebenden Sportkletterverein Oderwitzer Spitzberg. Dort haben am Sonnabend die Bergwacht Bautzen und Hunderettungsstaffel vom DRK Löbau erstmals gemeinsam den Ernstfall geprobt. So musste ein Schwerstverletzter aus dem Fels geborgen werden.
 Von der Erstversorgung des Rettungsarztes über den Transport der notwendigen Geräte und das Ablassen des Verunfallten bis zum Rettungswagen haben die Helfer alle Schritte geübt und später ausgewertet.
Eine zweite Gruppe trainierte Wiederbelebungsversuche und die Versorgung von Verletzten, wo auch die Mitglieder des Sportklettervereins mitmachten. Höhepunkt aber bildete das Ablassen der Rettungsmannschaft über eine Seilbahn. Die fünf Rettungshunde haben dann im Wald vermisste und verletzte Personen gesucht. „Die Tiere finden sie, der Mensch nur schwer“, sagt Heinrich. (SZ/tc)

15. Mai 2015 12:24 Uhr. Alter: 2 Jahre