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MadEast 2016 – Absicherung durch DRK-Ehrenamtliche

Die jährlich stattfindende grenzüberschreitende Mountainbikeveranstaltung nahe Altenberg stellte wieder besondere Herausforderungen für Bergretter und Rettungsdienstler des DRK.

Am Wochenende, des 25. und 26.06.2016, gingen über 900 Radsportler bei der „Mad East Challenge 500“ an den Start. In drei Mountainbike-Marathonrennen (40, 90 und 130 km) am Samstag sowie einer Fahrradspartakiade am Sonntag ging es für große und kleine Bergradler über Stock und Stein. Am Samstag und Sonntag mussten sich die Teilnehmer der Enduro-Wertungsprüfungen in insgesamt neun Prüfungen beweisen.
 Für die sanitätsdienstliche Absicherung der Veranstaltung waren täglich circa 25 Ehrenamtliche im Einsatz. Der des Kreisverband Dippoldiswalde stellte an diesem Wochenende ebenso ehrenamtliche Kräfte, wie einen Rettungstransportwagen und einen Krankentransportwagen.
Die DRK-Ortsgruppen der Bergwacht in der Region Osterzgebirge (BW Altenberg, Hermsdorf / E., Geising und Holzhau) waren aufgrund der besonderen Herausforderungen des Geländes mit speziellen Fahrzeugen im Einsatz, dazu gehörten vier ATV /Quad mit jeweils zwei erfahrenen Bergrettern, ein VW- Syncro mit Bergrettern besetzt sowie ein hochgeländegängiger Jeep Landrover Defender mit Bergretter, Rettungsassistent sowie Arzt besetzt. Diese sicherten insbesondere die hochanspruchsvollen Wertungsprüfungen der Enduroteilnehmer ab, begleiteten aber jeweils auch die Marathonrunden. Besonders vor dem Hintergrund massiver Regenfälle am Samstagnachmittag mit folgender starker Schlammbildung und den topografischen Gegebenheiten der Altenberger-Region, waren die Bergwacht-Fahrzeuge unerlässlich.
Eine Unfallhilfestelle in Altenburg hielt zwei Behandlungsplätze bereit. Diese wurde durchgehend von vier Rettungssanitäter und -assistenten sowie einem Arzt besetzt. Dem Arzt unterstellt waren die Besatzungen des Rettungswagen, welche bei einer Vielzahl von Patienten ebenfalls zur Seite standen.Trotz der großen Herausforderungen an Mensch und Material, welche die Strecken-Parcours mit sich brachten, mussten nur elf Sportler aufgrund von Stürzen oder Kreislaufproblemen behandelt werden - zwei wurden weiter ins Krankenhaus verbracht.
 Zur Führungseinheit gehörten neben DRK-Kräften auch die Führungs- und Unterstützungsgruppe der Feuerwehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Die Koordination der Einsatzkräfte erfolgte mittels GPS-Tracker, Digitalfunk und Mobikat.

4. Juli 2016 16:27 Uhr. Alter: 358 Tage