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Rettung auf dem Geisingberg

ADAC Rettungshubschrauber im Einsatz

Auf dem 820 Meter hohen Berg nahe Altenberg musste am Nachmittag, des 17.07.2017, eine 38-jährige Frau per Hubschrauber geborgen werden. Nachdem die Frau über Sehstörungen geklagt hatte, rief der Wirt der ansässigen Bergbaude den Rettungsdienst. Die Notfallsanitäter aus dem Kreisverband Dippoldiswalde übernahmen die Erstversorgung vor Ort und stellten zusätzlich einen gestörten Herzrhythmus fest. Sie entschieden sich für einen schnellen Abtransport per Rettungshubschrauber.

Der durch die Leitstelle hinzugerufene ADAC-Rettungshubschrauber „Christoph 62“ eilte vom Standort Bautzen ins Erzgebirge. Mit an Bord war Matthias Riffer, ehrenamtlicher Bergretter und Landesausbilder für Luftrettung in der DRK Bergwacht Sachsen. Der DRK-Bergretter übernahm auf dem Geisingberg die Bergung der Patientin über die Seilwinde. Christoph 62 flog die Frau schließlich in das städtische Klinikum Friedrichstadt in Dresden, wo sie gegen 15:00 übergeben wurde.

Der ADAC-Rettungshubschrauber führt seit Juni 2016 eine Rettungswinde mit. Bevor der Einsatz der Seilwinde starten konnte, hatten die ADAC Hubschrauber-Crews und die Luftretter der DRK Bergwacht Sachsen 2016 einen Monat lang in Bautzen und Umgebung Rettungsmanöver mit der Rettungswinde trainiert.

Das Training hat sich gelohnt! Die Bergung auf dem Geisingbreg verlief reibungslos. Erneut ein hervorragendes Beispiel für das Ineinandergreifen der haupt- und ehrenamtlichen Rettungsstrukturen!

18. Juli 2017 14:51 Uhr. Alter: 153 Tage