Winterrettung_IMG_0421.jpg Foto: DRK LV Sachsen
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Ausbildung Winterrettung in der Bergwacht Sachsen

Die Ausbildung in der Winterrettung hat das Ziel, verunfallte Personen aus winterlichen, teilweise unwegsamen Gelände und von Skipisten zu bergen, medizinisch zu versorgen und schonend abzutransportieren. Dafür werden verschiedenste Kenntnisse und Fähigkeiten benötigt. Die Grundlage jeder weiterer Ausbildung bildet skifahrerisches Können. Dieses wird dann benötigt, wenn es heißt, per Ski zu den Unfallopfern vorzudringen und diese dann mit dem sogenannten Akja oder der Pulka, beides Rettungsschlitten auf denen die Patienten gelagert werden können, abzutransportieren. Der Umgang mit diesen Rettungsgeräten gehört zur Ausbildung und muss auch häufig trainiert werden.

Bei der Rettung von Skipisten ist vorrangig der Motorschlitten oder das sogenannte Quad unterwegs, welche die Retter zum Einsatzort bringen. Die Ausbildung hier umfasst den rechtlichen Rahmen, Technikkunde der Fahrzeuge sowie das Fahrtraining.

Die Bergung aus Sesselliften und Seilbahnen gehört ebenfalls zum Einsatzgebiet in der Winterrettung und verlangt umfassende Kenntnisse mit Seiltechnik. Die Anwendung bestimmter Geräte, Knoten, Gurte und Karabiner wird ebenso ausgebildet.

Die Seiltechnik wird außerdem benötigt, wenn in winterliches, unwegsames Gelände vorgedrungen und eine Bergung durchgeführt werden muss. Dies wird ebenfalls umfassend ausgebildet.

Und letztlich sollen die Bergretterinnen und Bergretter auch Grundkenntnisse im Umgang mit Lawinen und dem Vorgehen bei entsprechender Bergung haben. Auch wenn in den Mittelgebirgen Sachsens dieses Thema keine praktische Rolle spielt, gehört es zu einer umfassenden Ausbildung dazu.